Die untote Plage: Shadows of Brimstone, Folge 1

Shadows of Brimstone Helden gegen Zombies
Lese Zeit: 7 Minuten
Shadows of Brimstone

Night of the Dead (Swamps of Death Mission 1, Jargono Adventure Book)

meta:

  • Alexander N´Yosi: HP23, SP17, Indian Scout Level 3, Lantern, Rifle, 2x Hachet, Void Hat, Void Canary
  • Sebastian Corbin: HP17, SP14, Preacher Level 3, Judgment Sermon “Weaken”, Blessing Sermon “Heal” und “Foresite”, Knife

Die Mission

Sebastian Corbin war wie immer der erste, der sich bereit erklärte, den dunklen Mächten entgegen zu treten, welche die Drei Dörfer bedrohten. Als erfahrener Prediger der Lehren von Abraham, Jesus und Ukthah war er richtiggehend begierig darauf, den Gerüchten nachzugehen, denen zufolge am südlichen Hang des Ravenhill in letzter Zeit immer wieder Untote gesehen worden waren.

Alexander N´Yosi, der indianische Trapper an Corbins Seite, war weniger begeistert von der Aussicht auf Zombies zu treffen, zog aber dennoch mit, weil er nicht allein in dem schäbigen Motel zurückbleiben wollte, das ihnen als Zwischenstation diente. Alkohol alleine zu trinken machte seiner Erfahrung nach mehr Kopfweh und deutlich weniger Spaß als in Gesellschaft.

Der Eingang zur Mine war etwas versteckt, aber wie Alex wusste, durfte man sich auf der Jagd nach Zombies durchaus auf seine Nase verlassen: Der immer stärker werdende Geruch von Aas und Verwesung leitete die beiden Abenteurer sicher zum Eingang des alten Stollens.

„Nur Mut, Alex! Ukthah und der dreiköpfige Drache sind mit uns! Wir werden uns dieser Plage annehmen und das Land von diesem Gestank befreien, bevor es gänzlich darin versinkt.“ Corbin versuchte mit gesalbter Stimme zu sprechen, würgte aber wegen des Gestanks und musste kotzen.

„Jaja“, keuchte auch N´Yosi und reichte Corbin sein ranziges Taschentuch. „Wir müssen die lebenden Leichenhaufen zerstören, aus denen sich diese widerlichen Kreaturen erheben, die dein Volk Zombies nennt, schon klar. Aber warum sprengen wir nicht den gesamten Mineneingang von hier aus? Auch dann hätten wir Ruhe.“

„Still jetzt!“ Corbin ignorierte die Frage, zündete die Laterne an und schob Alex in den Eingang. „Du gehst vor!“

Erste Begegnung

Nach einer kurzen Zeit, die beiden Abenteurer hatten sich nur um ein paar Biegungen vom Eingang entfernt, waren die ersten Leichenhaufen ins Licht der Laterne gekommen, und mit ihnen auch die herumwankenden Gestalten, die sich bereits aus ihnen erhoben hatten.

Die beiden Helden zögerten keinen Augenblick. Sie bauten sich nebeneinander auf um den Gang hinter ihnen zu blockieren und nicht eingekreist zu werden und eröffneten das Feuer. Corbin ließ sein Judgement Sermon auf die Horde nieder prasseln und machte so die dicke, ledrige Haut der stinkenden Gegner durchlässig für die Kugeln aus Alex´ langläufiger Flinte.

Die Kugeln aus dem mit Darkstone Runen verstärkten Gewehr fetzten den Zombies der Reihe nach Kopf und Brust in Stücke, doch es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich durch die Menge gearbeitet hatten und schließlich die Leichenhaufen selbst erreichen unschädlich machen konnten.

An den Gestank hatten die beiden sich mittlerweile etwas gewöhnt, aber sie wussten, dass es noch ein hartes Stück Arbeit sein würde, bis sie alle Brutnester des Bösen beseitigt hatten.

Tiefer ins Dunkel

Shadows of Brimstone – Leichenberge und Zombies

Eine knifflige Situation ergab sich, als in einem der breiteren Stollen Dampf aus den alten Wasserpumpen austrat, der den beiden Abenteurern fast komplett die Sicht nahm. Es funktionierte nicht, sich die faulenden Körper der Zombies mit Distanzwaffen vom Leib zu halten, und so mussten sie mit Messern und Beilen die Arbeit erledigen. Im Handgemenge litt vor allem N´Yosi körperlich wie auch geistig unter dem Ansturm der grässlichen Mäuler und Klauen.

Mit herkömmlichen Mitteln war diese Situation nicht zu bewältigen. Zum Glück aber hatten die beiden Dynamit dabei!

Drei Stangen Sprengstoff und eine riesige Staubwolke später war die Zahl der Gegner überschaubar und die faulenden Leichenberge selbst vernichtet.

Doch dann tauchten plötzlich Gegner auf, mit denen in diesen Tiefen niemand gerechnet hatte:

Tredderan Raiders!

Shadows of Brimstone – Trederran Raiders

In ihren schweren Stoff- und Lederuniformen erinnerten sie an Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, der noch gar nicht stattgefunden hatte, – wären da nicht die drei leuchtenden Gelben Sichtluken gewesen in den Gasmasken gewesen, welche die Gesichter dieser humanoiden Wesen vollkommen verdeckten und sie eindeutig als unfreundliche Besucher aus einer anderen Welt auswiesen.

N´Yosi musste sich erst durch den Nebel aus Dunst und Staub kämpfen, um seinem Gefährten Corbin gegen diesen heimtückischen Gegner beistehen zu können. Als er aber endlich durch die Passage gekrochen kam, machten er und der Priester kurzen Prozess mit den Eindringlingen.

Der Schaden, den sie dabei einstecken hatten müssen, wurde durch ein paar Segnungspredigten repariert, doch die Begegnung hatte Zeit gekostet, viel Zeit. Die gefährliche Dunkelheit nahm zu und bewegte sich unaufhaltsam Richtung Minenausgang.

Hätte Sebastian Corbin eine Uhr besessen, er hätte jetzt geflucht. Es lagen noch zu viele Leichenberge vor ihnen, das sagte ihm der Gestank, der immer noch aus den Tiefen der Mine wehte. Wenn sie es nicht schafften, ihre Mission zu erfüllen, bevor die Dunkelheit in die Welt entwich, drohte noch mehr Unheil!

Mehr Untote

Shadows of Brimstone – Zombies

Die nächste Begegnung mit einer weiteren Horde Untoter war trotz der hohen Zahl von Körpern, durch die sie sich schlagen mussten, für die Helden nicht ganz so bedrückend. Grund war das anfangs schwache Schimmern am anderen Ende des dunklen Raumes, das während des Kampfes immer deutlicher sichtbar wurde:

Hier befand sich ein Portal!

Das erklärte zum einen, wie die Trederran Raiders in die Mine gelangt waren, zum anderen war den beiden Helden klar, dass auch der Ursprung der Untotenplage in dieser jenseitigen Welt liegen musste. Wenn sie diese erfolgreich beseitigen wollten, waren sie nun der Quelle ein ganzes Stück näher gekommen, der sie auf den Grund gehen mussten.

Caverns of Cyndar

Die Hitze, die den beiden beim Durchschreiten des Portals entgegenschlug, war unbeschreiblich.

Alex N´Yosi musste sich entscheiden, ob er seine Schattenkapuze wegwerfen sollte, die ihm bisher gegen die verschiedensten Gegner in diesen unwägbaren Zeiten eine große Hilfe gewesen war, oder ob er wieder und wieder einen Hitzschlag riskieren wollte. „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“, war ein dummes, aber geflügeltes Sprichwort, also behielt er sie letztlich, sehr zu seinem eigenen Leidwesen.

Vorsichtig die vielen Lavadümpel umgehend schlugen sich Sebastian und Alex nun durch weitere Zombies und Leichenhaufen, schwitzend und ächzend, aber angetrieben von dem Wissen um die Notwendigkeit ihrer Mission.

Und endlich hatten sie ihr Ziel vor Augen: Eine letzte Halle, in der sich Leichen über Leichen türmten und Untote auf die Helden zuwankten. Nur noch eine Hand voll Zombies mussten erledigt werden, Alex´ Beile hackten wie wild auf die knirschenden und schmatzenden Körper ein, während Sebastian den Wesen einen Sermon um den anderen entgegen schmetterte!

Doch es half nichts, sie hatten zu viel Zeit verloren!

Noch während unsere Helden die letzten Leichenberge beseitigten und den letzten Untoten die Köpfe vom Leib trennten, entwich die Dunkelheit aus den Tiefen der Mine in die Welt oberhalb und verseuchte den gesamten Landstrich.

Gefährliche Rückreise

Die Gegend um Ravenhill war mit einem Schlag von Zombies überrannt, die Friedhöfe der Drei Dörfer am Fuß des kleinen Berges spuckten ihre Toten aus, und es würde abermals Tage, wenn nicht Wochen dauern, bis hier aufgeräumt sein und wieder Ruhe ins Tal einkehren würde.

Für Selbstvorwürfe blieb Corbin und N´Yosi aber keine Zeit. Sie hatten sich in der Mine beide eine Menge schädlicher Infektionen zugezogen und mussten nun so schnell als möglich zu einem Arzt, um Mutationen zu verhindern und nicht auch noch selbst mit Langzeitschäden aus diesem Abenteuer heraus zu kommen.

Ein Gutes hatte dieser Ausflug in die Mine von Ravenhill dennoch: Alex N´Yosi und Sebastian Corbin hatten eine Menge Erfahrung gesammelt. Ihr nächstes Abenteuer würden sie auf jeden Fall gestärkt und noch besser vorbereitet bestehen!

(Hier geht´s zum nächsten Teil der Geschichte!)


Mit diesen Partnerlinks kannst du den Spiele Baron ganz einfach unterstützen: Wenn du über die folgenden Links einkaufst, kommt eine kleine Provision bei mir an. Und ich sag schon mal Danke!… 🙂


Teile diese Seite mit deinen Freunden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.